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Ausbildung zum/r Trainer/in & Coach für interkulturelle Kompetenzen

in Kooperation mit Prof. Dr. Jürgen Henze, Institut für Erziehungswissenschaften Humboldt-Universität zu Berlin

Die internationale Zusammenarbeit in Unternehmen und Organisationen über Länder, Kulturen und Kulturräume hinweg nimmt in Wirtschaft und Gesellschaft immer mehr zu. Die Integration von (Unternehmens-) Kulturen auf individueller Ebene, d.h. bei Mitarbeitern und Führungskräften, ist dabei erfolgskritisch für derartige Prozesse.

Um Mitarbeiter und Führungskräfte auf das Handeln in fremden Kulturen vorzubereiten und zu unterstützen, ist die Durchführung von interkulturellen Trainings eine effiziente und wirksame Methode. In interkulturellen Trainings werden die Teilnehmer/innen für kulturelle Unterschiede sensibilisiert und auf alltägliche Situationen praxisnah vorbereitet. Das Training trägt dazu bei, Souveränität in der Zusammenarbeit mit ausländischen Geschäftspartnern, Kunden und Kollegen zu erhöhen, kulturelle Unterschiede nutzbar zu machen und Missverständnisse zu vermeiden.

Zentrale Kompetenzbereiche

Das Einsatzfeld des/r qualifizierten interkulturellen Trainers/in ist ein Wachstumsmarkt mit steigender Nachfrage, aber auch mit großer und vielfältiger Konkurrenz. Für die erfolgreiche Akquise und glaubwürdige Durchführung von interkulturellen Trainings müssen daher mindestens drei Kompetenzbereiche ausgebildet sein:

  • Fundierte methodische Ausbildung und Erfahrung als Trainer/in von sozialen Gruppen
  • intensive, dauerhafte Erfahrungen in einer zweiten Kultur sowie gute Kenntnisse in einer/zwei Fremdsprachen
  • Anwendungsorientierte theoretische Kenntnisse über interkulturelle Kommunikation und Interaktion

Hinzu kommt eine entsprechend der Herkunftsbranche ausgeprägte Feld- bzw. Fachkompetenz für die Arbeit mit der jeweils avisierten Trainingszielgruppe.

Lernziele

Die Ausbildung zum/r interkulturellen Kommunikations- und Verhaltenstrainer/in soll Sie befähigen, selbständig Trainings und Beratungssequenzen für Teilnehmer, die sich in anderen Kulturen orientieren müssen, zu konzipieren und durchführen zu können.

Die Ausbildung hat zwei inhaltliche Schwerpunkte:

  • didaktisch-methodische Grundlagen zur Trainingsgestaltung, psychologische Modelle des Lernens und der Persönlichkeitsentwicklung sowie die Vermittlung von Fähigkeiten für den Umgang und die Steuerung von Gruppenprozessen als Trainer/in
  • Erwerb von kultur- und kommunikationstheoretischen Grundlagen sowie Kulturerfassungsansätzen als Handlungsbasis für Design, Realisierung und Evaluation von interkulturellen Trainings.

Der gesamte Lernprozess des Angebots basiert dabei auf der Integration der Ausbildungsinhalte in den persönlichen Ziel-Kulturraum der Ausbildungsteilnehmer, durch Selbstreflexion, persönliche Entwicklungsunterstützung und Projektarbeit.

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